Textiles Salzkammergut – Textilkammergut

Am 25. September trafen sich Interessierte der Textilbranche und beschlossen, einen ambitionierten Plan für Ebensee und das Salzkammergut umzusetzen. Das Ziel der Gruppe ist, aus Ebensee und dem Salzkammergut bis zum Jahr 2030 ein „Textilkammergut“ zu machen. Vor allem Ebensee ist mit der Geschichte der ehemaligen Weberei und Spinnerei prädestiniert dazu, ein Dreh- und Angelpunkt für Textilkunst und nachhaltige Mode zu werden. Auf lange Frist sollen so Impulse für EPUs (Einpersonenunternehmen) und kleine Textilbetriebe geschaffen werden.

Das Gründungstreffen für einen Textilschwerpunkt in Ebensee und im Salzkammergut

Finanzierungs-Schienen bereits in Planung

Das „Textilkammergut“ ist unterteilt in verschiedene Phasen beziehungsweise Meilensteine. Bei jeder Phase wird bereits an die Finanzierung gedacht. Auch mit der Kulturhauptstadt-Initiative „Salzkammergut Kulturhauptstadt 2024“ ist das Team der Marktschwärmerei eng in Kontakt. Die weiteren Förderanträge für eine gesamtheitliche Strategie für Ebensee und fürs Salzkammergut verwaltet auch das Team der Marktschwärmerei.

Gründungs- und Vernetzungstreffen – organisiert von der Marktschwärmerei

Beim Gründungstreffen am 25. September im Frauenforum Salzkammergut (in Ebensee) kamen rund zwanzig Textil-ExpertInnen zusammen. Darunter gaben sich namhafte KünstlerInnen, VertreterInnen der HLA für Mode samt Direktor Herbert Mittendorfer und Fachvorständin Gundula Müller-Aumayr, sowie UnternehmerInnen und GründerInnen der Textil- und Modebranche intensiven Diskussionen und Ideenaustausch hin.

Textil-ExpertInnen: „Wir sind bereit für Zusammenarbeit!“

Der Abend endete mit einem geschlossenen Bekenntnis zur gemeinsamen „Textil-Strategie“ fürs Salzkammergut. Mit einer Belebung der historisch verankerten Textil-Kultur in Ebensee kann ein erster Impuls für die ganze Region gegeben werden. Die Initiative will an den neuen Sinn für Nachhaltigkeit im (Mode-)konsum anknüpfen. Im Dezember wird ein weiteres Treffen der Aktionsgruppe stattfinden – ALLE, die noch einsteigen wollen, oder aus Interesse dabei sein wollen, können sich gern bei der Projektleiterin der Marktschwärmerei, Christina Jaritsch, melden.